Alva Noto

Carsten Nicolai alias Alva Noto (geb. 1965 in Karl-Marx-Stadt, heute Chemnitz) lebt und arbeitet in Berlin. Nicolai setzt sich – inspiriert von wissenschaftlichen Referenzsystemen – unter anderem mit mathematischen Mustern wie Grids und Codes, Fehler- und Zufallsstrukturen sowie mit dem Phänomen der Selbstorganisation auseinander. Dabei überwindet er immer wieder die Grenzen zwischen den verschiedenen künstlerischen Genres.

Nach seiner Teilnahme an der documenta X (1997) und der 49. und 50. Biennale di Venezia (2001 und 2003) wurden seine Arbeiten in nationalen und internationalen Ausstellungen renommierter Museen und Galerien präsentiert. Umfassende Einzelausstellungen fanden in der Schirn Kunsthalle Frankfurt am Main (anti reflex, 2005), in der Neuen Nationalgalerie Berlin (syn chron, 2005), im CAC, Vilnius, Litauen (pionier, 2011), den Kunstsammlungen Chemnitz (unitape, 2015), und der Berlinischen Galerie (tele, 2018) statt. Carsten Nicolais Werke fanden Aufnahme in bedeutende private und öffentliche Sammlungen. Momentan wird er vertreten von Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin, Pace Gallery, Ibid Gallery London/Los Angeles und Galleria Lorcan O’Neill Roma.

Nicolai erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, darunter: Giga-Hertz-Preis (2012, mit Ryoji Ikeda); Villa Massimo, Rom (2007); Zurich Art Prize (2007); Villa Aurora, Los Angeles (2003); Prix Ars Electronica (2000 und 2001, mit Marko Peljhan); Grand Prize Japan Media Arts Festival (2014).

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