Corey Scott-Gilbert

Corey Scott-Gilbert, geb. in Washington, DC, begann seine Tanzausbildung an der Baltimore School for the Arts und führte sie an der Juilliard School fort. Nach seinem Abschluss kam er der Einladung des Lyon Opéra Ballet nach, um dann 2007 Mitglied des Alonzo King’s LINES Ballet zu werden. 2009 wurde ihm der Princess Grace Award verliehen. 2010 wurde er Mitglied des Cirque du Soleil und trat mit dem Programm „Iris“ im Rahmen der Oscarverleihung 2012 auf. 2013 kehrte er nach Europa zurück, um als selbständiger Künstler zu arbeiten.

Corey Scott-Gilbert als Ausnahmetänzer zu bezeichnen würde ihm nicht gerecht. Er ist vielmehr eine Art außerweltliches Phänomen mit „fulmianter Präsenz“ (DIE ZEIT). Die Tanzwelt kennt ihn aus Choreografien von Sasha Waltz (Kreatur, EXODOS / EΞΟΔΟΣ) und Richard Siegal (Metric Dozen, Three Stages), die eher Pop-Sozialisierten waren fasziniert von Jlin’s Musikvideo „Carbon 7 (161)“, bei dem für sich selbst ein Solo choreografierte, das seines Gleichen sucht. Eigens für Bauhaus 2.019: Hyper.Culture entwickelt Corey Scott-Gilbert – inspiriert von der Formgebung des Bauhaus – ein Konzept von getanzten Guerilla-Interventionen: Immer dann, wenn man gerade nicht daran denkt – taucht der Performer auf, tanzt, und verschwindet wieder …

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