Guillaume Paoli

Der französische Philosoph war Hausphilosoph am Leipziger Theater, veranstaltete dereinst eine Diskussionsreihe im Roten Salon der Volksbühne und entwickelte das Format der Philosophischen Sprechstunde. In der Halle 1 Lounge wird Paoli eine Sonderform seiner Sprechstunde abhalten und dabei seinen speziellen Blick in das Bauhaus werfen.

Guillaume Paoli (*1959) ist ein deutschschreibender französischer Schriftsteller und Philosoph. Er lebt seit 1992 in Berlin.

Ende der 1990er errang Paoli einen gewissen Grad an Bekanntheit als Theoretiker der „Glücklichen Arbeitslosen“ und Mitherausgeber ihrer Zeitschrift „müßiggangster“. 2003 machte er sich als Demotivationstrainer selbständig.

Von 2008 bis 2013 war er im Leipziger Centraltheater als „bundes- und vielleicht weltweit erster Hausphilosoph” eingestellt. Dort leitete er die „Prüfgesellschaft für Sinn und Zweck“ und betrieb eine rege besuchte „philosophische Praxis“. Heute ist er als freier Publizist und Vortragender tätig.

Seine Schriften befassen sich u.a. mit Faulheitstheorie, Antiökonomie, Anthropologie, Sozialgeschichte, Bienenforschung, Liberalismuskritik, Architektur, Theater und Rekonstruktion.

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