Karl F. Gerber

Erste Experimente mit Musikelektronik wagte Karl F. Gerber während der Lehre als Physiklaborant. Später studierte er Jazz Kontrabass bei Adelhard Roidinger. Als Diplomphysiker arbeitete er viele Jahre in der Mikroelektronik - Industrie. Als Komponist sieht er sich als Autodidakt. Seine Interessen reichen von Jazz bis zu interaktiven Computer Klanginstallationen. Experimente mit mathematischer Komposition in Echtzeit begannen 1984 auf dem Commodore C64 und führten schließlich zu live - algorithmischen Performances. Seit 1984 improvisierte er auf dem Computer, indem er Formeln auf dem Bildschirm – jenseits von Live - Coding – editierte. Beautiful Numbers erhielt einen Preis in Bourges und erschien 1993/94 bei IMEB/CIME. Seit 2004 entstehen auch Werke in traditioneller Notation. Als „ePlayer“ werden zusätzlich Computerflügel oder der selbstkonstruiert experimentelle Violinautomat eingesetzt.

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