Lydia Günther

Lydia Günther studierte von 2005 bis 2007 Kunstgeschichte und Germanistik an der FU Berlin. 2007 begann sie ein Animationsstudium an der „HFF Konrad Wolf“ in Babelsberg. Ihr Vordiplomfilm „Vor dem Spiegel“ (2013) war auf vielen internationalen Festivals, unter anderem in Annecy (Frankreich), vertreten. 2013 wurde ihr experimentelles Video „La vent dans la plaine“ vom Konzertverein Kassel Klassik-Clip beim Videowettbewerb für Studierende mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. 2014 wurde sie mit „Vor dem Spiegel“ von der Hochschule für die Teilnahme an der Biennale des Bewegten Bildes in Frankfurt am Main nominiert.

Lydia arbeitete als Animatorin bei dem Doku-Trickfilm „1917 - Der wahre Oktober“ von Katrin Rothe und dem Kurzfilm „Die Mücke Pieks“ von Maria Steinmetz. 2017 wurde ihr Abschlussfilm „Das Bett“ fertig. Er feierte Premiere beim 12th Anim`est IAFF, Bukarest und wurde unter anderem bei DOK Leipzig gezeigt. Lydia beendete ihr Studium mit einem Diplom. Sie ist als freischaffende Animatorin in Berlin tätig.

„Eine Taube, ein Stummer, ein Blinder und eine Hinkende im frivolen Liebesreigen. Die körperlichen Einschränkungen führen zu Irrungen und Wirrungen. Am Ende schlägt jedoch die Lust für alle einen Vorteil daraus. In Lydia Günthers grotesker, komischer Welt lieben sich (nicht gerade schöne) Puppenfiguren mit Leiden und Leidenschaft durch einen beschwingten Cocktail von Animationstechniken.“ André Eckardt (Festivalkatalog, DOK Leipzig)

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